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Olympische Winterspiele in Sotschi: Darfs ein Tässchen Tee sein?

Am kommenden Freitag geht es los, dann beginnen nämlich die umstrittene olympische Winterspiele in der russischen Stadt Sotschi. Sotschi beherbergt rund 330.000 Einwohner und liegt an der „Russischen Riviera“ am Schwarzen Meer. Umstritten ist der Austragungsort nicht nur, weil mit Gastgeber Russland ein nicht wirklich demokratischer Staat die Athleten aus aller Herren Länder begrüßt und auch nicht weil man dort gegen Homosexuelle schon im Vorlauf der Spiele öffentlich gehetzt hat. Nein, das für Russland doch eher ungewöhnlichen subtropische Klima in Sotschi zeugt schon von einer gewissen Ironie, wenn dort ausgerechnet die WINTERspiele stattfinden sollen.

Aber mal von den olympischen Spielen abgesehen, ist das subtropische Klima das richtige Stichwort. Denn was viele nicht über Sotschi wissen ist die Tatsache, dass die Region am Schwarzen Meer das nördlichste Tee-Anbaugebiet der Welt ist! Ja ihr habt richtig gelesen, in Sotschi wird feinster Tee angebaut. Aber seht am besten selbst:




1903 wurden demnach die ersten Tee-Sprößlinge gesetzt und inzwischen nimmt die Tee-Plantagen rund 600 Hektar in Anspruch. Der Grund für den Erfolg des Sotschi-Tees sieht Wjatscheslaw Moros, Geschäftsführer von Tee-Produzent Dagomys Chai, laut dem Angaben im Video am Winter, der die Parasiten ganz natürlich abtötet. Keine Pestizide, gleich eine gute Ökobilanz und einen besseren Geschmack.

Kaufen soll man den Tee aus Sotschi übrigens nicht in Deutschland können. Laut Video ist der Tee nur in Russland und in ein paar Ländern der ehemaligen Sowjetunion erhältlich. Man darf gespannt sein, ob sich das nach den olympischen Winterspielen ändern wird.

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