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Fremde Länder und unterschiedliche Kulturen haben schon immer die Menschen fasziniert. Die Lust auf Neues lässt auch Heute noch viele Menschen rund um die Welt reisen.

Reisebericht Dominikanische Republik Sosua

Endlich war es soweit. Nach wochenlangen Recherchen im Internet auf Foren Blogs und Seiten von Hotelbetreibern haben wir uns das Flugticket in die Dominikanische Republik gekauft. Uns, das sind meine Freundin Jana und ich Kai.

Nach dem Check in unsere LTU Maschine sollten wir schon in weniger als 10 Stunden auf dem Flughafen von Puerto Plata landen.
Wie hatten uns das kleine Ferienhotel Casa Colibri in Sosua ausgesucht. Der Betreiber Udo hat uns kostenlos vom Flughafen in Puerto Plata mit seinem kleinen Jeep abgeholt.
Das erste Mal auf der Insel, waren wir schon beeindruckt von der Schönheit aber auch Einfachheit des Landes.
Die Straßen in der Dominikanischen Republik sind auch nicht das was man als Europäer gewohnt ist.
Die Fahrt ins Casa Colibri dauerte so ca. 10 Minuten und Udo hatte mächtig was zu tun den vielen Schlaglöchern auszuweichen

Im Hotel angekommen wurden wir von Udo und seiner dominikanischen Frau Joselin mit einem Landestypischen Getränk, einem Mamajuana begrüßt.
Sehr Lecker kann ich sagen.
Wir gingen nun auf unser Zimmer, das wir mit Klimaanlage gebucht haben.
Die Zimmer sind sehr schön eingerichtet und überhaupt die ganze Anlage erinnert an einen kleinen Palmengarten.
Sowas schönes und auch ruhiges habe ich nur selten gesehen.

Sosua ist eine Stadt die während des 2 Weltkrieges von jüdischen Auswanderern gegründet wurden.
Ein jüdisches Museum welches sich neben dem, 4 Sterne Hotel Casa Marina befindet zeigt die Geschichte von Sosua.

Obwohl Sosua von eh und je her als Urlaubsort für alleinreisende Männer bekannt und als Sextouristenort verschrieen ist, kann ich sagen das es nicht unbedingt nervend ist.
Eher ist es amüsant den älteren Herren am Strand zuzusehen, wie Sie sich um die meist viel jüngeren Dominikanerinnen bemühen.

In unserem Hotel in Sosua ist es übrigens auch möglich als Alleinreisender mit seiner dominikanischen Freundin oder seinem dominikanischen Freund das Zimmer zu teilen. Die Preise beziehen sich im Casa Colibri auf das Zimmer und nicht auf die Personen.

Nun haben wir uns schnell eine Regelmäßigkeit angeeignet. Morgens nach dem Aufstehen und dem reichhaltigen Frühstück auf der Hotelterrasse ein paar Runden im Pool gedreht, danach eine Stunde oder mehr Relaxen auf den Liegen und immer mal wieder einen Sprung ins kühlende Nass.

Dann aber der fast tägliche Spaziergang zum Strand, der sich ungefähr einen 15 Minuten Fußweg vom Casa Colibri entfernt befindet.

Man kann aber auch einen Motoconcho (Moped als öffentliches Nahverkehrsmittel im Ort) für 20 Peso nehmen, dann ist man schon in 2 Minuten am Strand.
Motoconchos sieht man in der Dominikanischen Republik überall. Manchmal nervt es schon richtig, denn immer wenn ein Moped kommt, wird man auch schon mit dem Ruf „Taxi Moto“ konfrontiert. Man muss aber jedes Mal abwinken. Ignoriert man den Ruf dann wird man weiter als potenzieller Kunde umworben

Andere Länder andere Sitten. Der Strand von Sosua bietet einiges. Man kann sich für etwas über 1 Euro eine Strandliege mieten und einfach nur unter Palmen oder Bäumen relaxen. Man kann aber auch den ganzen lieben langen Tag in einer der vielen Strandbuden trinken und feiern. Wir haben lieber das Relaxen vorgezogen und das die ganzen 14 Tage.

Wir haben aber auch noch ein paar Tagesausflüge in die Nähere Umgebung von Sosua unternommen dazu aber später mal ein weiterer Bericht von uns.

Abschließend kann ich nur sagen, dass der Urlaub in Sosua in der Dominikanische Republik ein echter Volltreffer war. Wir hatten herrliches Wetter, um die 30 Grad und das im April.
Udo und Joselin, unsere Hotelwirte, haben uns auch kulinarisch sehr verwöhnt. ( Die dominikanische Küche ist sehr lecker)

Wir werden auf jeden Fall wieder in die Dominikanische Republik fliegen. Das nächste Mal machen wir aber auch mal einen Abstecher nach Samana und hier der kleine Ort Las Terrenas.

Liebe Grüße

Jana und Kai

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