Brasiliens Flora

Brasilien gehört zu den artenreichsten Ländern der Welt, wenn es um Tiere und Pflanzen geht. Das Land bietet an die 55.000 Blütenpflanzenarten und ist zu einem Drittel bewaltet, wobei es zu Beginn der Kolonialzeit noch etwa 60% des Landes waren. Zu diesem Drittel gehört u.a. die natürliche Waldvegetation, die fast nur noch im Amazonasgebiet besteht. In diesem Gebiet gibt es über 2.500 Baumarten wie z.B. der Gummibaum „Chaucho“, Fruchtbäume wie der Paránussbaum, Farb- und Edelhölzer wie Palisander oder auch Heilpflanzen sowie ca. 1.000 verschiedene Orchideen- und Farnsorten. Da sich das Amazonasgebiet im Norden des Landes befindet, gibt es auch dort die meisten Pflanzenarten.

Während der Norden Brasiliens durch seine grüne Landschaft hervorsticht, weist der Nordosten das genaue Gegenteil auf, da es dort hauptsächlich Zuckerrohrplantagen und lediglich einige Mangrovenwälder und Palmenhaine gibt. Aber es fielen auch bereits große Waldflächen der Viehzucht, der Holzindustrie und dem Bergbau zum Opfer. Zusätzlich werden immer mehr Autobahnen gebaut. Dadurch, dass beinahe zwölf Prozent der Amazonaswälder abgeholzt wurden, kann nicht mehr ausreichend Kohlendioxid aufgenommen werden, so dass die Sauerstoffumwandlung nur noch in den restlichen 88% erfolgt, so dass diese Abholzung maßgeblich zur Erderwärmung beiträgt.


zuckerrohr pflanze

Das Landesinnere ist halbwüstenähnlich und charakterisiert sich durch trockenes Dornstrauchwerk und karge Savannenwälder. Auch der Südosten sieht mit seinen Kaffeeplantagen, seiner Rinderweidewirtschaft und seiner starken Besiedlung nicht weniger trostlos aus, da auch dort die Natur großen Schaden nehmen musste. Diese Situation wird lediglich durch den Süden wieder wettgemacht, da es dort subtropische Graslandschaften und Feuchtwälder gibt. Während es im Mittelwesten überwiegend Savannengebiete gibt und weiter südlich eine Art Steppenvegetation, gibt es im Panatal, dem größten Überschwemmungsgebiet der Erde, zahlreiche Schwimmpflanzen, Büschelgräser und offene Gehölze.

Die Küstenregionen weisen Kakaobäume, Paranussbäume und angebaute Obstsorten wie Ananas, Zimtäpfel, Mangos, Feigen, Guaven, Orangen, Bananen sowie Grapefruits auf, so dass sich sagen lässt, dass die Pflanzenwelt Brasiliens durchgängig durchwachsen ist und es immer wieder neue Gebiete mit anderen Vegetationen zu entdecken gibt.

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