Die schönsten Sehenswürdigkeiten Wiens

Sehenswürdigkeiten in Wien

Wien – Diese Stadt zählt zu einer der lebenswertesten Städte der Welt. Jedes Jahr führt das internationale Unternehmen Mercer eine Umfrage zur Lebensqualität in 231 Metropolen der Welt durch – Wien konnte sich mittlerweile schon zehn Mal den Titel der „Lebenswertesten Stadt weltweit“ sichern. Die Stadt strotzt vor Geschichte und kombiniert alte Traditionen mit Kultur und modernen Einflüssen. So ergibt sich ein spannender Mix, der diese Stadt so besonders macht. Das historische Stadtbild, die einzigartigen Sehenswürdigkeiten und die Wiener Lebenskultur laden zum Entdecken und Erinnerungen sammeln ein. Nachfolgend findest du die Top-Sehenswürdigkeiten in Wien, die du auf keinen Fall verpassen solltest.

Schloss Schönbrunn

Das Schloss Schönbrunn ist ein Touristenmagnet, der jährlich tausende Menschen in die Geschichte Österreichs eintauchen lässt. Beim Schlendern durch die kaiserlichen Prunk- und Wohnräume bekommt man einen Eindruck, wie die Herrscher der damaligen Zeit residierten.

Schloss Schönbrunn

Ursprünglich wurde das Gebäude Ende des 17. Jahrhunderts von Kaiser Leopold I. als Jagdschloss beim Barockarchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach in Auftrag gegeben. 50 Jahre später wurde es auf Geheiß von Maria Theresia als Sommerresidenz im Stile des Rokokos umgestaltet und als solches bis Ende des 19. Jahrhunderts genutzt. Erst Kaiser Franz Josef nutzte Schloss Schönbrunn als ganzjährige Residenz und verlieh dem Gebäude noch mehr Bedeutung. Heutzutage gilt es als eines der bedeutendsten Kulturgüter Österreichs und wurde unter anderem auch 1996 ins Weltkulturwerbe der UNESCO aufgenommen. Besonders die Bauweise im Barockstil und die dazugehörigen Gartenanlagen machen das Schloss zu einem Gesamtkunstwerk.

Tiergarten Schönbrunn

Der Zoo gehört zu einem der ältesten Zoos weltweit und bietet mittlerweile Raum für über 700 Hundert unterschiedliche Tierarten. Er wurde von Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen im Jahr 1752 gegründet und zählt heutzutage zum UNESCO Weltkulturerbe. Der Tiergarten konnte in der Vergangenheit mehrere Male den Titel „Bester Zoo Europas“ für sich beanspruchen und zeichnet sich auch durch einzigartige Zuchterfolge aus. Er ist einer der Touristenmagnete Wiens und öffnet seine Tore jährlich für mehr als 2 Millionen Besucher aus aller Welt.

Tiergarten Schönbrunn direkt am Schloss

Die Kombination aus altem imperialen Flair und Moderne und die Verbindung von zeitgemäßer Tierhaltung und Denkmalschutz verleihen dem Tiergarten seinen besonderen Charme und lässt die Besucher in eine andere Welt eintauchen. Er bietet Tieren von der Antarktis bis zum Regenwald ein Zuhause und lässt die Besucher eine Reise durch die ganze Welt erleben. Besondere Highlights sind das Regenwaldhaus, welches Tiere des tropischen Regenwaldes beherbergt, das Aquarien- und Terrarienhaus mit faszinierenden Unterwasserwelten und außergewöhnlichen Meerestieren sowie spannenden Reptilien, der Südamerikapark, in dem sich Tapire, Ameisenbäre und Wasserschweine den Lebensraum teilen, das Polarium, in dem man den Eisbären beim Schwimmen und Tauchen zuschauen kann und den Tirolerhof, wo bedrohte österreichische Tierarten ein Zuhause gefunden haben. Groß und Klein erleben die spannende Tierwelt und lernen etwas über die unterschiedlichen Arten und Lebensräume dieser wundervollen Welt.

Hofburg Wien

Die Hofburg in Wien blickt auf eine lange Geschichte zurück. Sie diente vom 13. Jahrhundert bis 1918 als Residenz der Habsburger und wird seit 1946 als Amtssitz des Österreichischen Bundespräsidenten genutzt. Nicht nur politisch hat die Hofburg eine immense Bedeutung, auch diverse Museen, wie die Albertina, und ein großer Teil der Österreichischen Nationalbibliothek sind hier untergebracht. Das Areal umfasst eine Größe von rund 24 Hektar und umfasst auch 2 Sakralbauten, die Hofstallungen des heutigen MuseumsQuartiers und weitere Museen. Zählt man alle Einrichtungen zusammen, kommt man auf eine Gesamtfläche von knapp 50 Hektar, welche jährlich über 20 Millionen Menschen anzieht. Am Heldenplatz vor der Hofburg finden sich im Sommer zahlreiche Fiaker, eine zweispännige Kutsche, welche zu einer Tour durch Wien auf gemütliche Art und Weise einladen.

Hofburg

Sisi Museum

Hier erleben Touristen das Leben einer der schillerndsten und bekanntesten Persönlichkeiten Österreichs – Kaiserin Elisabeth, bekannt als Sisi. Das Museum vermittelt ein vielschichtiges Bild der Kaiserin, widmet sich dem Mythos Sisi und dessen Geheimnissen. Die Besucher werden Teil der Geschichte und können durch die Räumlichkeiten von Kaiserin Elisabeth schlendern und deren Leben entdecken.

Sisi Museum in der Hofburg

Angefangen von den Kaiserappartements, welche 19 Arbeits-, Wohn- und Empfangsräume umfassen bis hin zur Silberkammer, in der man den imperialen Luxus der damaligen Tafelkultur spüren und erkunden kann – das Museum öffnet das Tor zu einer längst vergangenen Welt. Die Räumlichkeiten sind historisch-authentisch ausgestattet und vermitteln ein Bild der damaligen kaiserlichen Lebensart im 19. Jahrhundert. In der Silberkammer kann man erlesenstes Porzellan bestaunen, edle Servicen und die legendäre Kaiserserviette bestaunen.

Der Prater

Der Prater ist ein Treffpunkt alter Traditionen, actionreicher Fahrgeschäfte, kulinarischen Highlights, Einheimischen und Touristen sowie Jung und Alt.

Seine Anfänge nahm der Park als kaiserliches Jagdgebiet des österreichisches Kaisers Josef II. 1766 wurde das Gebiet den Wiener Bürgern als Erholungsgebiet zugänglich gemacht und bald gesellten sich auch erste Gastronomie Stände dazu. Der Vorgänger des heutigen Praters wurde geboren. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Wiener Prater zu einem Ort gefüllt mit actionreichen Achterbahnen, gruseligen Fahrgeschäften, Spielbuden, Restaurants mit Wiener Schmankerln und weiteren Attraktionen für Groß und Klein. Der Park lädt zum Verweilen ein und bietet Spaß und Action für Adrenalinfreunde und Familien.

Prater im Wien, fotografiert aus dem zweiten (größeren) Riesenrad

Genuss am Wiener Naschmarkt

Ein weiteres Highlight voller kulinarischer Köstlichkeiten ist der berühmte Naschmarkt in Wien. Hier kann man eine Reise durch die verschiedensten Länder der Welt unternehmen und neue Aromen entdecken. Er umfasst 120 Markstände und Lokale und sorgt für ein buntes aromagespicktes Angebot für seine Besucher. Von typisch Wienerisch, bis Indisch, Vietnamesisch oder Italienisch – der Naschmarkt bieten für jeden Gaumen das passende Essen. Er gilt nicht nur bei Touristen als absolutes Highlight, auch für Einheimische ist er ein beliebter Treffpunkt. Immer mehr Szenelokale finden hier ein Zuhause und bieten den Besuchern eine bunte Mischung aus den Geschmäckern dieser Welt. Beim Schlendern über den Markt taucht man durch die unterschiedlichen Gerüche in fremde Länder ein und begibt sich auf eine kulinarische Reise. Der Naschmarkt ist der perfekte Ort für eine kurze Auszeit und sich einfach mal treiben zu lassen.

Wiener Naschmarkt

Schloss Belvedere

Der Name des Schlosses kommt aus dem Italienischen und bedeutet „schöne Aussicht“. Bei der Anlage wird zwischen dem Oberen und Unteren Belvedere mit der dazwischenliegenden Gartenanlage unterschieden. Zusammen bilden sie ein faszinierendes barockes Ensemble, welches die Besucher in bereits vergangene Zeiten zurückversetzt. Dabei ist der Garten der älteste Part der Anlage und besticht vor allem durch seine wunderschöne Gestaltung mit zahlreichen Brunnen. Die Schlossanlage wurde zwischen 1714 und 1723 für Prinz Eugen von Savoyen erbaut und beherbergt heutzutage die weltgrößte Klimt-Sammlung, einschließlich des bekannten Gemäldes „Der Kuss“. Hier kommen nicht nur Geschichtsfans auf ihre Kosten, auch kulturell hat die Anlage einiges zu bieten und ist von großer Bedeutung für Kunstliebhaber.

Schloss Belvedere

Hundertwasserhaus

Das Hundertwasserhaus ist ein weiterer spezieller Touristenmagnet, den in es in dieser Form nur in der Österreichischen Hauptstadt gibt. Das Gebäude trägt die Handschrift des Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Besonders auffallend durch seine zahlreichen Farben und individuellen Gestaltungen der Außenfassade, lockt das Gebäude jährlich Besucher aus der ganzen Welt an. Es dient auch heute noch als Wohnhaus, daher ist es nur von außen zu besichtigen und nicht von innen. Da die Bewohner bei der Gestaltung mitsprechen können, ist nicht nur die architektonische Gestaltung besonders, es zieren auch über 200 Bäume und Sträucher den Komplex und schaffen so eine grüne Oase inmitten der Großstadt. Gegenüber des Hundertwasserhauses befindet sich das Hundertwasser Village, welches von den Besuchern besichtigt werden kann. Es wurde zwischen 1990 und 1991 erbaut und im typischen Hundertwasser-Stil errichtet.

Kärntnerstraße

Die Kärntnerstraße wurde schon zur Zeit der Römer genutzt und diente als Verbindung zwischen Stadtzentrum und Stadtmauer. Im 19. Jahrhundert wurden die Wegweiser für die heute bekannte Einkaufsstraße gelegt, welche ihr zu ihrem derzeitigen Status verhalf. Durch den Zweiten Weltkrieg wurden die meisten Gebäude zerstört und es sind nur noch wenige Originalbauten erhalten. 1974 sollte aus der Einkaufsstraße ein Ort der Begegnung werden, welcher zum Shoppen, Verweilen und Flanieren einlädt. Daher entschied man sich die Straße zu einer Fußgängerzone umzufunktionieren.

Kärntnerstraße in Wien

Auch heute ist die Kärntnerstraße ein beliebter Spot für Fashionliebhaber, Treffpunkt für Jung und Alt und lädt zum Relaxen bei einer guten Tasse Kaffee ein. Es finden sich zahlreiche namhafte Shops und neue trendige Flagshipstores, welcher die Straße immer wieder neu pulsieren lassen.

Ankeruhr

Die Ankeruhr ist im ursprünglichen Sinne eine Brücke, welche die zwei Gebäudeteile des Ankerhofes miteinander verbindet. Der Entwurf für die Uhr kam vom Jugendstilmaler Franz Matsch und wurde zwischen 1911 und 1914 errichtet. Im Laufe von 12 Stunden sieht man zur vollen Stunde immer eine Figur bzw. ein Figurenpaar aus der Geschichte Wiens über die Brücke laufen. Gegen Mittag um 12 Uhr kann man zuschauen, wie alle Figuren nacheinander über die Brücke gleiten. Die Uhr ist aufgrund ihrer einzigartigen Gestaltung ein gern gesehener Fotospot bei Touristen und lässt die Besucher in die Geschichte Wiens eintauchen. Passend zu den jeweiligen Figuren wird immer ein dazugehöriges Musikstück abgespielt, wenn die Figur über die Brücke schreitet.

Ankeruhr in Wien

Fazit

Wien ist eine Stadt voller Spannung, Geschichte, Kultur und Moderne, die es definitiv wert ist, auf eigene Faust entdeckt zu werden. Egal ob Alleinreisender, als Paar oder mit der ganzen Familie – das Angebot ist so vielfältig, dass Jeder eine einzigartige Zeit hier verbringen kann.

Fehlen deiner Meinung nach noch Sehenswürdigkeiten in Wien die man auf jeden Fall gesehen haben sollte? Dann schreib es mir in den Kommentaren. Ich freue mich darauf!

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